Betriebssportler unternehmen
eine Fahrt mit der Ubena von Bremen

Die Betriebssportler des Landesbetriebssport- verbandes möchten gern auch gemeinsam etwas unternehmen. Dieser Wunsch entstand auf der Fachgruppenversammlung der Bowler. Es dauerte auch nicht lang, da kam der Slogan auf: "Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön". Ein Sportkollege sorgte dafür, dass eine sechsstündige Ausflugsreise mit der Kogge "Ubena von Bremen" auf der Weser möglich wurde.

Sehr angetan von dieser Idee waren nicht nur die Freunde des Bowlingballs, sondern auch die Freunde der Bleikugeln. Die maximale Zahl von 50 Teilnehmern war schnell erschöpft. Das Wetter war auch auf Seiten der Betriebssportler. Sie trafen sich auf dem Lloydplatz Am neuen Hafen, dort, wo die Kogge ihren Liegeplatz hatte.

Die Fahrt führte durch die neue Sportbootschleuse unterhalb des Simon-Loschen-Leuchtturms. Zuvor konnte auf der linken Seite der Blick in den Museumshafen und das Auswandererhaus geworfen werden. Im Hintergrund erblickt man die noch im Bau befindlichen Havenwelten, das neue Gesicht der Seestadt Bremerhaven. Die Fahrt führte an den Tiergrotten vorbei weseraufwärts, so konnte das ganze Panorama der Havenwelten, welches zwischen der Einkausfsmeile "Bürger" und dem "Weserdeich" entsteht, bewundern. Das ATLANTIC Hotel SAIL City überragt alles. Wunderbar erkennen kann man auch schon das dahinter entstehende Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, rechts das Mediterraneo - ein Stadtteil mit mediterranem Flair. Natürlich ist auch noch alles zu sehen, was zuvor die Stadt geprägt hat, die Bürgermeister-Smidt Gedächtniskirche und das Columbus Center - das Einkaufscenter mitten in der Stadt, das Alfred Wegener Institut, das Schifffahrtsmuseum und der Radarturm.

Die Crew der Kogge versorgte die Betriebssportler zwischenzeitlich mit Butterkuchen und Matjesspezialitäten. Für den Durst war natürlich auch gesorgt. An den Tischen wurde sich angeregt unterhalten, wanderte von Tisch zu Tisch und ging auch mal aufs Oberdeck, wo der Blick natürlich weit reichte, Blexen, Nordenham, Rodenkirchen, bis Brake. Natürlich wurde auch über das eine oder andere, was die Kogge betraf, gefachsimpelt, viel Seemannsgarn. An Bord ging es hoch her, das Segel sollte gesetzt werden. Die Bowler und Schützen erhielten eine Einweisung. Jeder hatte ein Seil in den Händen. Auf Kommando fertig los. Alle Kräfte mussten mobilisiert werden. Dann war es soweit: das Segel rollte sich langsam ab, das Wappen von Bremen erschien in voller Größe. So segelten sie mit wehenden Fahnen. Überholt von Sportseglern und einem Containerschiff, dabei wurde gesungen und geschunkelt.

Auch die Crew war mit bester Laune voll dabei. An Bord konnten auch einige Utensilien erworben werden. Besonders beliebt waren die Schirmmützen. Bei Erbsensuppe mit knackigen Würstchen hieß es plötzlich, das Segel muss eingeholt werden. Teils gestärkt ging es ran an die Seile, einigen viel es doch recht schwer, na ja, wer macht das auch schon jeden Tag. Auch wenn es nicht so recht klappen wollte, war ja noch die Hand eines der Besatzungsmitglieder da. Skeptische Blicke gingen auch nach oben, bleibt das Segel auch dort? Sah gut aus, sehr lobenswerter Einsatz.

Nach dem auf der Weser gewendet wurde, führte die Fahrt wieder zur Wesermündung zurück. Vorbei an die wundervolle Skyline Bremerhavens, noch einen Blick Richtung Containerhafen mit all seinen Brücken. Durch die Schleuse wieder an den Liegeplatz angekommen, gingen alle fröhlich von Bord.

Monika Gottwald

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