32.Nordderby in Kiel
Vergleichskampf der Verkehrs- und Versorgungsbetriebe aus Hamburg, Osnabrück, Bremen, Hannover, Kiel und Bremerhaven
Anlässlich des 50 jährigen Jubiläum der Kieler Sparten Tischtennis, Fußball und Bowling, wurde das 32.Nordderby in Kiel ausgetragen. Dort trafen sich die norddeutschen Betriebssportgemeinschaften zum Vergleichskampf der Verkehrs- und Versorgungsbetriebe aus Hamburg, Osnabrück, Bremen, Hannover, Kiel und Bremerhaven. Die Abteilungen Bowling und Tischtennis der BSG BVV Bremerhavener Versorgung und Verkehr haben sich gemeinsam am Samstag in aller Herrgottsfrüh mit dem Bus auf den Weg nach Kiel gemacht. Zeitig mussten sie an ihren Spielstätten eintreffen. Für beide war 10.00 Uhr Spielbeginn. Die Sparte Tischtennis traf sich auf dem Betriebshof Werftstrasse und die Bowler beim Treff Bowling in der Holtenauer Strasse. Die Siegerehrungen mussten auf den Spielstätten durchgeführt werden da die große Abendveranstaltung aus organisatorischen Gründen es nicht zuließ. Die Bowler spielten in zwei Staffeln (A + B), je vier Bowler waren ein Team. Zweimal drei Spiele standen auf dem Plan. In der Staffel A siegte die BSG Kieler Verkehrs AG I vor der Bremer Straßenbahn AG I gefolgt von Üstra Hannover I. Die weiteren Platzierungen wie folgt: Kieler Verkehrs AG II, Hamburger Hochbahn AG I, BVV Bremerhavener Versorgung und Verkehr I (Jens Koschan, Heiko Reich, Marlies Kubbutat, Manfred Vogel), Üstra Hannover II, Hamburger Hochbahn AG II, BSG Bremer Straßenbahn AG II, Osnabrück und BVV Bremerhavener Versorgung und Verkehr II (Detlef Kowalski, Tina Koschan, Giesela und Hermann Wirth).
In der Staffel B gewann die BSG BVV Bremerhavener Versorgung und Verkehr III (Monika Gottwald, Sonja Dickerson, Regina Reich, Rolf Frassa) vor Üstra Hannover III und Kieler Verkehrs AG IV. Leider konnten die Bremerhavener den Wanderpokal nicht in Empfang nehmen, da die Vorjahressieger (BSG Bremer Straßenbahn AG III) diesen nicht mitgebracht hatten. Des Weiteren folgten Kieler Verkehrs AG III, Bremer Straßenbahn AG III, Hamburger Hochbahn AG III, Kieler Verkehrs AG VI, Kieler Verkehrs AG V und Hamburger Hochbahn AG IV. Die besten Spieler des Tages waren Wolfgang Schröder von der BSG Bremer Straßenbahn AG I und Joschi Siegmund von der BSG Kieler Verkehrs AG I, beide waren sie am Ende Pingleich mit 1199 Pin. Wolfgang Schröder bowlte das höchste Einzelspiel mit 268 Pin und die höchste 3er-Serie mit 642 Pin. Bei den Damen siegte Recarda von Drumpt von der BSG Üstra Hannover II mit 1181 Pin. Sie spielte auch die höchste 3er-Serie mit 616 Pin und das höchste Einzel mit 226 Pin, allerdings warfen dieses Spiel auch zwei weitere Damen, Anke Banach von der BSG Bremer Straßenbahn AG I und Gretel Wöhlk von der BSG Kieler Verkehrs AG III.
Auf dem Betriebshof Werftstrasse konnten die Tischtennisspieler den Tag mit einem Frühstück beginnen. Um 10.00 Uhr war der Start des Mannschaftswettbewerbes, anschließend ging es in zwei Staffeln in das Einzelturnier. Da mit dem Busfahrer eine Zeit vereinbart wurde die Spieler wieder ins Hotel zu bringen, konnte keiner an der Siegerehrung teilnehmen. Zu dem Zeitpunkt waren auch keine Ergebnisse bekannt.
Für die Gäste wurde auch etwas organisiert, keinem sollte langweilig werden. So fuhren sie mit dem Schiff zum Ostseebad Laboe und von da aus nach Schönberg. Dort bestand die Möglichkeit, einen maritimen Imbiss zu sich zu nehmen. Wer Interesse hatte konnte von dort mit der Museumsbahn nach Probsteierhagen fahren. Nach diesem wunderschönen Ausflug ging es mit dem Bus dann zurück nach Kiel.
Nachdem alle abgekämpft in ihren Hotels angekommen waren, ging es noch schnell unter die Dusche und schon wieder los. Zu Fuß spazierten die Bremerhavener Betriebssportler zum Legienhof. Dort fand die große Jubiläumsfeier der Kieler Verkehrsbetriebe statt, über 200 Gäste kamen zusammen. Nachdem die BSG-Leiterin Angelika Stich alle aufs herzlichste begrüßt hatte, gab es noch einige Ansprachen und Ehrungen zum Jubiläum. Für ordentlich Stimmung war auch gesorgt, schließlich war ja Hermaa da, wie sie sagt: mit doppel a. Die verrückte Oberkellnerin servierte Wasser aus hohem Bogen mit der Kanne. Sorgte auch für einen reibungslosen Ablauf am Büfett, wer nicht warm essen wollte, konnte schließlich an der langen Schlange vorbei und bekam persönlich einen Teller gereicht. Wenn der Teller nicht gut genug war, durfte es auch der unterste der ganzen Batterie sein. Für die Auftritte von Sister Act oder ABBA mit ihren Songs der 70er Jahre wurden heimlich Akteure aus der Gesellschaft heraus geschnappt. Hermaa und ihre Crew hatten die ganze Partie hervorragend im Griff. Es war ein Abend zum schmunzeln und genießen. Der DJ sorgte dann für den Rest des Abends. Am Morgen danach ging die Reise wieder gen Heimat. Unser lieber Busfahrer Detlef hatte auch alles im Blick und uns alle verwöhnt mit den schön gekühlten Getränken. Überall hat er uns hingefahren, obwohl er selbst am Spielbetrieb teilgenommen hat, dafür ein ganz dickes Dankeschön.
Monika Gottwald
Fotos zum 32. Nordderby
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