Hallo RDE-, AE- und Gast-„Radsportler“!




1. Der Termin diese Woche

Ort: Weserwehr (Brückenanfang Osterdeichseite)

Termin: Abfahrt um 16.40 Uhr am Donnerstag, 14. August 2008 (die Achimer und Oytenesen sowie der Morsumer um 17.00 Uhr Kreuzung südöstlich Dreye/nordöstlich Sudweyhe)

Wieder besser! Mit ganzen 8h Sonnenscheindauer, nur 17% Regenwahrscheinlichkeit, Temperaturen bis 21°C und Wind/Böen von 24/48 km/h aus Südwest kommen wir wieder leichter und vermutlich nur von innen feucht zurück nach Hause.

Obligatorisch gilt: Wenn es um 15 Uhr bei mir zwischen Bt9 und 20 nicht regnet bzw. schon wieder trocken ist, fahre ich zum Umziehen nach Hause. Wenn es dann bis kurz nach vier in Mahndorf so bleibt, fahre ich zum Weserwehr und schaue mal, wer da so ist und kommt.


2. Rückblick auf letzte Woche

Anmerkung: Gefällt euch eigentlich diese meist privat zuhause vorgefertigte ausführliche Berichterstattung beim Rückblick? Oder soll sie kürzer und/oder ausschließlich sachlich sein? Nur wer was ändern will, braucht sich zu melden. Die anderen können einfach weiterlesen oder es auch lassen!

Was war denn dass für eine Fahrt am Donnerstag letzte Woche? Da war alles dran. Wolken- und Gewitterschauspiel rund herum am Horizont. So schnell und kräftig wie der sehr warme Regen kam, war es mit Sonne auch wieder trocken. Wie sich aber abends herausstellte, hätte es noch schlimmer kommen können. Den Bäume umreißenden Orkan wie z.B. um Asendorf und Posthausen sind wir zum Glück nicht begegnet.

Uwe, Torsten und ich hatten am Weserwehr schon ein eindrucksvolles Panorama. Richtung Syke „stand“ ein dunkelgrauer Wolkentrichter mit scharfen Randstrukturen am Horizont. Rechts in Richtung Leeste, links in Richtung Riede und den Rest um uns herum war es hell und schien die Sonne. Wir hatten schon vor, nur am zweiten Treffpunkt zu schauen, wer dort ggf. wartet, um dann rechts über Leeste das Unwetter zu umfahren.

Mit Mario beschlossen wir aber dann, erst mal unseren normalen Kurs zu starten, weil ja evtl. der zweite Torsten hinter Sudweyhe noch warten könnte. An der Ampel fielen die ersten dicken Tropfen mit steigender Tendenz. Gerade bei der Tankstelle untergestellt ging’s auch schon los. Wären wir da schon nass geworden, hätten wir die Fahrt sicher abgebrochen. Mindestens `ne halbe Stunde hat uns Mario vom Harzwochenende und Uwe und ich vom Celle-Erlebnis berichtet. Dann sind wir den Pfützen noch ausweichend Richtung Okel und Syke aufgebrochen. An der Ampel-Kreuzung schlug ich dann den etwas kürzeren früheren Weg nur umgekehrt nach Heiligenfelde vor. Über den Höhen unserer neuen Strecke (rechts davon in 2km Abstand) war es jetzt nämlich am Blitzen. Der Anstieg im Wald vor Heiligenfelde (umgekehrt unsere Schussfahrt) war stockdunkel.

Am Ende der Abfahrt nach Gödestorf hatte meine Vorderradfelge irgendwie zu wenig Abstand zur Straße. Bei Nässe sieht man die Glasscherben eher nicht. Zum Glück hat Torsten mich noch erinnert, den Reifen von innen zu prüfen. Da hatte sich auch tatsächlich eine Minischerbe festgesetzt. Mitten beim Schlauchwechsel kam auch wieder Wasser von oben. Gut, dass da auch eine Bushaltestelle ist. Da aber nicht der Eindruck eines Schauers, sondern eher Dauerregens aufkam, fuhren wir wieder los. Jetzt kamen der Regen und das Gewitter immer näher und wir unbewusst immer schneller (es kriegt uns nicht, es kriegt uns nicht…). Kritischer Ort war sicher der höchste Punkt kurz vor Okel. Nur noch Bäume rechts und links, keine Oberleitungen mehr neben uns wie an der Anhöhe davor. Mario wollte dann doch lieber wieder den kürzeren Weg dafür aber allein nach Hause nehmen.

Gut geduscht waren wir da alle schon. Was aber an Wasser zwischen Okel und Sudweyhe runterkam, habe ich noch nicht so oft erlebt. Stellenweise incl. Mittelstreifen unter Wasser. Die Autos fuhren zwangsweise langsamer wie wir, weil die Scheibenwischer es nicht schafften und vermutlich auch die Aquaplaning-Gefahr zu groß war. In Kirchweyhe wurde es weniger und in Dreye hörte es auf zu regnen. Am Weserwehr schien wieder die Sonne, sodass Uwe und ich doch noch die Marschkür bis Arbergen wählten. Resümee in Arbergen bei immer noch 28°C: Es war trotzdem gut, dass wir gefahren sind. Viel erlebt, Kopf und Körper frei und erholt. Jetzt nur noch zu Hause duschen und was Leckeres essen. Großer Appetit war schon da.

Sonntag haben Uwe und ich gemäß Regenradar unsere Startzeit einfach auf 16 Uhr verlegt. Wir waren gerade am Weserdeich in der Arberger Marsch, da schob auch Petrus schon die Wolken zur Seite. Hinter Uwe konnte ich den starken Wind bis Barrien gerade noch verkraften. Von dort aus sind wir quasi bis Bassen bzw. nach kurzem B75-Versatz bis Fischerhude zum Eisessen geschoben worden. Wettermäßig hat diese Sonntagstour den Donnerstag mehr als kompensiert.

Gruß
Otto Plasse