DBSV-Seminar "Öffentlichkeitsarbeit
für den Betriebssport"

Aus Bremen dabei: Adi Kuhlmann, Egbert Wilzer, Klaus Herrmann und Heike Groneberg

Mit über 20 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Landes- und Kreisverbänden wie auch aus einzelnen BSGen nahmen wir an diesem sehr informativen, aber auch anstrengenden PR-Seminar teil.

Am Freitagabend begrüßte uns der Präsident des DBSV, Uwe Tronnier. Er berichtete über die positive Entwicklung der Deutschen Betriebssportmeisterschaften (DBM). Allein 2010 wurden 14 DBM ausgetragen, für 2011 sind 8 Wettbewerbe bereits terminiert.

Die europäischen Betriebssportspiele werden 2011 von Hamburg organisiert. Hierzu informierte uns der Hamburger Präsident Ingo Aurin über den neuesten Stand der Anmeldungen. Rund 8000 Sportlerinnen und Sportler aus 29 Ländern werden erwartet. Nähere Informationen unter www.ecsghamburg2011.de Die europäischen Winterspiele 2012 werden in Falun/Schweden stattfinden, die euroäischen Sommerspiele 2015 wurden nach Riccione/Italien vergeben. Das DBSV-Telegramm erfreut sich stetig steigender Beliebtheit, und der DBSV ist neuerdings auch bei Facebook zu finden.

PR-Berater Thomas Schommer referierte am Samstag über das gesamte Spektrum der Öffentlichkeitsarbeit. Er erinnerte daran, dass zunächst die relevanten Zielgruppen definiert werden müssen, um die Publikationen daran ausrichten zu können. Die Publikation muss deutlich machen, welche Vorteile der Betriebssport zu bieten hat. Das Alleinstellungsmerkmal ist deutlich herauszuarbeiten, denn Sportanbieter gibt es viele.

Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet viele Aspekte:
  • das Auftreten der Repräsentanten in der Öffentlichkeit
  • Basisinformationen mittels FLyer
  • Mitgliederpublikation (Vereinszeitung), die mindestens viermal im Jahr erscheinen sollte
Bei allen Druckerzeugnissen ist die Gestaltung wichtig und wird geprägt durch farbige Bilder.

Das corporate design ist als Wiedererkennungsfaktor von nicht zu unterschätzender Bedeutung und sollte unbedingt durchgängig berücksichtigt werden.

  • Ein Newsletter, wenn er mindestens zehnmal im Jahr erscheint
  • Eine aktuelle Internetseite mit einem attraktiven Design und einer nachvollziehbaren Struktut
  • Sog. Social Media wie Facebook sollten wenigstens in der längerfristigen Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Last but not least werden die eigenen Mitglieder nicht nur durch Anschreiben und Publikationen wie die Vereinszeitschrift erreicht, sondern z.B. beim Landesverbandstag direkt angesprochen. Auch hier bestehen Gestaltungsmöglichkeiten, die in Erwägung gezogen werden können - persönliches Grußwort des Bürgermeisters oder des zuständigen Senators, Musikvorführung der örtlichen Musikschule etc. Gleichzeitig könnte dieses Grußwort helfen, die Pressemitteilung über den Landesverbandstag leichter in der Zeitung platziert zu bekommen. Denn die Pressemitteilung muss nicht nur aktuell, kurz, konkret und informativ sein, sondern vor allem auch von allgemeinem Interesse. Der Tätigkeitsbericht des Vorstands gehört sicher nicht in diese Kategorie. Die Vorstandswahl oder ein außergewöhnliches Jubiläum sollten es schon sein, damit die Zeitungsredaktion ein allgemeines Interesse erkennt und unsere Pressemitteilung berücksichtigt.

Quer durch alle Alters- und Berufsgruppen, BSG, Kreis- oder Landesvorstand, Haupt- oder Ehrenamtler - jede und jeder nahm wichtige Informationen mit. "Diese Seminarreihe sollte fortgesetzt werden", waren sich denn auch alle einig. Zum Seminarerfolg hat übrigens ganz bestimmt auch die sehr gute Unterbringung und Verpflegung im Haus Herchen (Windeck/Sieg) beigetragen.

Heike Groneberg